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Openairkino Gellert

30. & 31. August 2019

Programm

19:00 Bistro & Moviebar

Einen Flammkuchen oder doch lieber das Curry-Gericht geniessen? Das Bistro verwöhnt mit feinem Essen und Snacks und erfrischenden Getränken. Auch das eigens fürs Gellert gebraute Open-Air-Kino - Bier wird bestimmt seine Liebhaber finden! Anstossen lässt es sich zudem an der Movie-Bar mit einem prickelnden Cüpli und Drinks.

20:30 Filme

Mit dem Anbruch der Dämmerung wird es Zeit für das Vergnügen auf Grossleinwand. Film ab!

Eintritt frei

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Ihren freiwilligen Unkostenbeitrag am Ende des Abends. Ein allfälliger Gewinn des Projektes kommt vollumfänglich weiteren Kulturprojekten im Gellertquartier zu Gute.

Filme

The Visitor

The Visitor

Freitag

Regie: Tom McCarthy (USA 2007)
Darsteller: Richard Jenkins, Haaz Sleiman, Danai Gurira u.a.

Der ältere Universitätsprofessor Walter ist seit dem Tod seiner Frau nicht mehr der Gleiche. Er hat sich von Freunden und Bekannten zurückgezogen und lebt emotional abgeschottet vor sich hin. Als er für einen Vortrag nach New York in sein altes Appartment reist, muss er feststellen dass dieses von einem syrischen Perkussions-Musiker und seiner Freundin aus Senegal besetzt ist. Die beiden Immigranten hatten die Wohnung von einem betrügerischen Vermieter vermittelt bekommen. Entgegen ersten Bedenken lässt er die beiden bei sich wohnen, woraus sich eine Freundschaft entwickelt bei der Walter seine fast vergessene Menschlichkeit wieder entdeckt und auch die Liebe zur Musik. Doch die Realitäten der Immigrationspolitik und gesellschaftliche Veränderungen stellen alle vor grosse Herausforderungen.

Mit sehr viel Gespür und Einfühlungsvermögen zeigt der Film die leise Veränderung eines Menschen der sich emotional zurückgezogen hat und der durch unerwartete Begegnungen und die verbindende Kraft der Musik sich seiner Umwelt wieder öffnet. Trotz allem verliert der Film nicht den Blick auf aktuelle Themen wie Integration und Immigration und die veränderte Welt nach 9/11. Ein ermutigender, warmherziger Film der Herz und Verstand gleichermassen anspricht.

Gegen den Strom

Gegen den Strom

Samstag

Regie: Benedikt Erlingsson (Island 2018)
Darsteller: Halldóra Geirharðsdóttir, Jóhann Sigurðarson, Juan Camillo Roman Estrada u.a.

Die 50-jährige Isländerin Halla führt nach aussen hin ein scheinbar ruhiges und beschauliches Leben. Sie arbeitet als Chorleiterin und ist engagiert und nordisch besonnen. In Wahrheit versteckt sich aber hinter dieser Fassade auch eine leidenschaftliche Umweltaktivistin die sich vehement gegen die lokale Aluminiumindustrie zur Wehr setzt die das Hochland ihrer Heimat bedrohen. Um zu Ihrem Ziel zu kommen schreckt sie auch nicht vor Sabotageakten im Alleingang zurück. Als sie endlich den Erfolg ihrer Aktionen sieht mischt sich Ihr Privatleben in ihr zweites Leben als Guerilla-Kämpferin ein. Sie erhält den positiven Bescheid dass sie ein Kind adoptieren kann welches bereits in der Ukraine auf sie wartet. Daher wird es Zeit für eine letzte grosse finale Aktion.

Ein Film der sich wie seine dickköpfige Protagonistin nicht in ein Schema pressen lässt. Eine Tragikomödie die sich auf witzige, humorvolle und oftmals auch skurrile Art und Weise den aktuellen Themen von Umweltschutz und der Globalisierung annimmt. Ein Film der das Herz am rechten Fleck hat und eine starke Heldin mit der man einfach mitfiebern muss. Die grandiosen Landschafts-aufnahmen eines wilden und rauhen Islands und ein aussergewöhnlicher Soundtrack runden diesen Film ab der sehr viel mehr ist als ein weiterer Öko-Thriller.

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